U-Werte von Verglasungen vor Ort einfach und präzise bestimmen.

U-Check macht fortschrittlichste Auswertungsmethoden zugänglich, liefert schnell valide Ergebnisse und unterstützt dabei effiziente und fundierte Sanierungsentscheidungen zu treffen. U-Check liefert dort präzise Ergebnisse, wo konkurrierende Verfahren kapitulieren.

Rechner testen
U-Check Frontalansicht

Das Problem: Fenster sind teuer – und der Ist-Zustand ist oft unbekannt.

Im Bestand entscheiden Eigentümer, Energieberatung und Planung häufig auf Basis von Tabellenwerten oder Baujahrannahmen. Diese sind oft zu ungenau, da Alterungseffekte nicht berücksichtigt werden.

Bei Bestandsgebäuden ist der energetische Zustand einzelner Fenster in der Regel nicht gemessen, sondern abgeleitet. In der Praxis wird der U-Wert häufig aus Baujahr, Typbezeichnungen oder typischen Katalogwerten geschätzt. Damit entsteht eine systematische Unsicherheit genau an der Stelle, an der über Investitionen in Höhe von mehreren tausend Euro entschieden wird.

Verglasungen können altern: Gasfüllungen können sich verändern, Beschichtungen können degradieren. Solche Effekte sind für Nutzerinnen und Nutzer oft nicht sichtbar, können aber energetisch relevant sein. Das führt dazu, dass „ähnlich aussehende“ Fenster in der Realität sehr unterschiedliche U-Werte besitzen können.

Diese Unsicherheit hat Konsequenzen: Intakte Verglasungen werden ersetzt, obwohl der energetische Nutzen gering ist, während tatsächlich schwache Verglasungen im Bestand bleiben. Eine Messung des Ist-U-Werts verschiebt die Entscheidung von „Glauben und Erfahrung“ hin zu „Daten und Begründbarkeit“.

U-Wert ist nicht Theorie: Er übersetzt sich direkt in Kosten.

Der U-Wert beschreibt, wie stark ein Bauteil Wärme bei einer Temperaturdifferenz durchlässt. Für Verglasungen bedeutet das: Je höher der U-Wert, desto größer der Wärmeverlust in Heizperioden. Die entscheidende Größe in der Praxis ist nicht nur „U-Wert“, sondern „U-Wert im konkreten Gebäude“ – mit realen Temperaturen, realer Nutzung und realen Energiepreisen.

Aus Nutzerperspektive ist die Frage fast immer: „Was bringt eine Verbesserung in Euro pro Jahr und wie lange dauert es, bis sich die Investition amortisiert?“

Die Lösung: U-Check misst den Ist-U-Wert von Verglasungen vor Ort.

U-Check ist ein mobiles Messsystem, das den energetischen Zustand von 2-fach und 3-fach Verglasungen im Bestand bewertet. Ziel ist ein Ergebnis, das in der Praxis nachvollziehbar ist: Messdaten, Einordnung und ein klarer, reproduzierbarer Ablauf.

Das System nutzt ein komplexes physikalisches Modell, um aus den dynamischen Reaktionen der Verglasung auf Temperaturänderungen den U-Wert zu bestimmen. Dabei werden reale Randbedingungen berücksichtigt, statt nur ideale Laborbedingungen anzunehmen.

Schneller, reproduzierbarer Aufbau

Kurze Montagezeit und ein definierter Kontakt sind zentral, damit Messungen vergleichbar werden.

Zeitreihen statt Einzelwerte

Messdaten werden als Verlauf aufgezeichnet. Das erhöht Informationsgehalt und Robustheit.

Ergebnis mit Einordnung

Ausgabe nicht nur als Zahl, sondern als Ergebnis mit plausibler Interpretation und Dokumentation.

Ablauf: Anbringen – Messen – Auswerten.

1

Anbringen

Das System wird an der Verglasung positioniert, sodass Innen- und Außenseite erfasst werden können und der Kontakt reproduzierbar ist.

2

Messen

Über eine kurze Messphase werden relevante Umgebungsparameter als Zeitreihen protokolliert.

3

Auswerten

Die Auswertung identifiziert die relevanten Parameter eines physikalischen Modells und leitet daraus den U-Wert ab.

Was bringt ein besserer U-Wert in Euro pro Jahr?

Dieser Rechner zeigt, wie sich U-Wert, Fläche und Standortkennwerte in jährliche Energie- und Kosteneffekte übersetzen. Er dient als Orientierung und macht transparent, warum der Ist-U-Wert der entscheidende Unsicherheitsfaktor ist.

Was bringt ein besserer U-Wert?

Berechnen Sie Ersparnis & Amortisation basierend auf Ihren Daten.

W/m²K
W/m²K
€/kWh
Ökologisch
Ökonomisch
Einsparung
1411 kg
CO₂ pro Jahr
Einsparung
423
pro Jahr
Effekt (20J)
28.2 t
CO₂ vermieden
Amortisation
18.9 a
Jahre (ROI)

Dieser Rechner ist eine transparente Näherung. Ohne Kenntnis von UaltU_{alt} bleibt die Rechnung unsicher.

Ug-Rechner nach DIN EN 673 – als transparente Referenz

Dieser Rechner ist als didaktische Referenz gedacht: Er macht sichtbar, wie stark Annahmen (Gasfüllung, SZR, Low-E) den berechneten Ug-Wert beeinflussen.

Ug-Rechner nach DIN EN 673

Als transparente Referenz: Wie stark beeinflussen Annahmen das Ergebnis?

Ja
Berechneter Ug-Wert
1.11 W/m²K
Berechnung basiert auf Annahmen; der Ist-Zustand kann abweichen.

Team & Partner

Kompetenz aus Forschung und Praxis.

Gründerteam

Christoph Hauser

Christoph Hauser

Co-Founder

Seit seiner Jugend faszinieren Christoph physikalische sowie technische Lösungen und deren praktische Umsetzung. Dieser Weg führte ihn von der IT-Schule über den Bachelor in Bauphysik zu seinem aktuellen Masterstudium in Gebäudephysik. Seine Leidenschaft ist es, Dinge tiefgreifend zu verstehen und dieses theoretische Wissen in praktische Lösungen umzusetzen. Gebäude, Energieeffizienz, Zahlen und Fakten aber auch Verkauf und Marketing sind seine Leidenschaft. Er freut sich, dass jetzt alles zusammengekommen ist und er mit seinem guten Freund Stefan eine spannende neue Technologie in ein echtes Produkt umsetzen darf.

Stefan Briem

Stefan Briem

Co-Founder

Schon während seiner Ausbildung zum Mechatroniker bei Bosch und seinem Bachelor in Elektrotechnik hat Stefan sich auf Sensorik und Entwicklung spezialisiert und parallel unter anderem in einem Startup im Bereich Maschinenbau und Messanwendungen gearbeitet. Seitdem er seinen Master „Systems Engineering“ abgeschlossen hat, arbeitet er bei ewo Fluid Power GmbH. Dort hat er die Entwicklung und Fertigung von Elektronik-Komponenten als neues Geschäftsfeld hauptverantwortlich aufgebaut und ein hydraulisches Hubstützsystem für Wohnmobile inklusive Hard- und Software entwickelt. All diese Erfahrungen möchte er nun bei U-Check einbringen, da ihn die Produktidee von Anfang an überzeugt hat.

Partner & Auszeichnungen

IDEA Challenge

Gewinner IDEAchallenge 2025

U-Check wurde mit dem mit 1.000 € dotierten Preis ausgezeichnet.

U-Check Pitch Video
Pitch Video ansehen
HFT Stuttgart
TH Rosenheim

Häufige Fragen

Welche Fenster kann U-Check bewerten?
U-Check zielt primär auf 2-fach und 3-fach Verglasungen im Bestand. Sonderfälle (z. B. spezielle Beschichtungen oder Geometrien) werden als Erweiterung betrachtet, sobald der Standard-Workflow robust etabliert ist.
Wie lange dauert eine Messung?
Die Messdauer hängt von Randbedingungen und gewünschter Sicherheit ab. Das System ist auf praxisnahe Messzeiten ausgelegt und nutzt Zeitreiheninformation, um auch bei transienten Bedingungen auswertbar zu bleiben.
Funktioniert das auch bei Tageslicht?
Tageslicht und solare Einflüsse sind reale Randbedingungen im Bestand. Ein professioneller Ansatz macht diese Einflüsse sichtbar und berücksichtigt sie methodisch, statt nur „ideal stationäre“ Situationen zu verlangen.
Wie „genau“ ist das Ergebnis?
U-Check soll Ergebnisse nicht als isolierte Zahl liefern, sondern mit Einordnung. Entscheidend ist die Nachvollziehbarkeit: Messdaten, plausibler Auswerteweg und eine Aussage, wie sensitiv das Ergebnis gegenüber Randbedingungen ist.
Wie oft schreibt ihr mir?
Wenige E-Mails, klarer Zweck: Produktstart, wesentliche Updates, Pilotmöglichkeiten. Abmeldung jederzeit per Link.
Was passiert mit meinen Daten?
Wir verarbeiten Ihre E-Mail ausschließlich für Warteliste/Launch-Information. Eintragung per Double-Opt-In. Details stehen in der Datenschutzerklärung.

Zum Produktstart informiert werden.

Tragen Sie sich ein und erhalten Sie zum Launch eine kurze Information mit Verfügbarkeit und den wichtigsten Eckdaten. Wir senden wenige Nachrichten und verzichten auf unnötige Daten.

Sie können sich jederzeit abmelden. Datenschutz: u-check.online/datenschutz